Berichte und Studien

Mit dieser Frage setzt sich u.a. ein aktueller Artikel der ZEIT auseinander. Die Autorin spricht dort auch die Schattenseiten von höheren Erbschaften an - lesenswert.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Sie haben geerbt? Womöglich auch noch eine beträchtliche Summe? – So weit, so gut. Aber, wohin mit dem Geld? N-Tv gibt in einem aktuellen Artikel vom 09.11.2016 von Peter Neitzsch nützliche Anlagetipps.

Man erbt nicht nur vorhandenes Vermögen, sondern auch die Schulden des Erblassers. Will man das nicht, so muss man das Erbe ausschlagen, da man nach deutschem Recht "automatisch" Erbe wird und nicht erst die Erbschaft annehmen muss. Doch wie sieht es eigentlich mit Bußgeldern aus, die etwa aufgrund von Verkehrsverstößen angefallen sind?

Bußgelder sind höchstpersönliche Schulden und fallen somit nicht in den Nachlass. Das ist aus juristischer Sicht auch richtig so, da in Deutschland keine "Sippenhaft" gewollt ist. Früher war dies allerdings anders, erklärt n-tv.de in einem aktuellen Bericht vom 18. November 2016. Vor einigen Jahren musste der Erbe auch noch ausstehende Strafzahlungen begleichen, sofern der Strafbefehl noch zu Lebzeiten des Erblassers ergangen ist.

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Quelle: n-tv.de , awi 

 

Wir haben schon einmal auf die Falle "Sterbegeldversicherung" hingewiesen, den Beitrag finden Sie hier.

"Die Welt" berichtet nun erneut über die Sinnlosigkeit solcher Versicherungen und gibt Tipps, wie Sie Ihr Geld besser anlegen können, etwa im Wege eines Banksparplans ohne Gebühren. 

Zum aktuellen Artikel vom 6. November 2016, von Berrit Gräber, gelangen Sie hier.

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Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur der unabhängigen Verbraucher-Seite Finanztip.de, gibt in einem aktuellen Artikel auf n-tv.de vom 2. November 2016 nützliche Tipps rund um die erbrechtlichen Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung.

Wir berichteten erst am Samstag, 5.11.2016 an unserem 2. Bad Honnefer Erbrechtstag über die Risiken der neuen Wohnimmobilienkredit-Richtlinie. Die Hürden für Selbständige, junge Familien und der Generation 60+ einen Immobilienkredit zu erhalten werden dadurch erheblich erschwert.

Der Nachrichtensender n-tv fasst in einem aktuellen Artikel vom 31.10.2016 von Sabine Meuter präzise zusammen, worauf Sie achten müssen.

Den Artikel finden Sie hier

In einem aktuellen Artikel des Generalanzeigers vom 25.10.2016 macht die Bundesagentur für Arbeit darauf aufmerksam, dass Hartz IV Empfängern künftig hohe Bußgelder und sogar Erzwingungshaft bevorstehen können, wenn sie Erbschaften und sonstiges Vermögen verschweigen.

Den Artikel finden Sie hier.

Fazit: Übernehmen Sie Verantwortung und lassen Sie sich beraten, damit Ihnen so etwas nicht passiert.

Das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie sorgt weiterhin für Unruhe. So berichtet Carsten Hoefer in einem aktuellen Artikel auf n-tv.de vom 14. Oktober 2016 über die Folgen und Risiken und welche Rolle Justizminister Maas dabei einnimmt. Drei Bundesländer fordern bereits Korrekturen des Gesetzes.

Wir greifen das Thema schwerpunktmäßig an unserem kommenden Erbrechtstag am 5. November 2016 in der Internationalen Hochschule Bad Honnef auf und informieren Sie darüber, was Sie wissen müssen. Anmeldungen über unser Kontaktformular auf der Homepage (Startseite).

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

Sie finden die Vorstellung gruselig, nach Ihrem Tode verbrannt zu werden? Oder genau andersherum: Es ist Ihnen nicht wohl bei dem Gedanken, dass Sie nach Ihrem Tod in einem Sarg unter der Erde liegen? Kein Problem - Sie müssen sich nur rechtzeitig kümmern. Welche Möglichkeiten es gibt, seine eigene Bestattung für die Zukunft zu planen, erläutert n-tv in einem aktuellen Artikel.

Dabei wird bemängelt, dass noch immer viel zu wenig Menschen mit ihren Angehörigen über den späteren Todesfall sprechen. Offene Gespräche würden aber schon eine Menge helfen. Denkbar ist auch, mit einem Bestatter einen sogenannten Vorsorgevertrag zu schließen, wodurch der Bestatter im Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer als Bevollmächtigter eingetragen wird.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Quelle:  n-tv.de , Sabine Meuter, dpa

Der Testamentsvollstrecker - was für eine Wunderwaffe der Testamentsvollstrecker sein kann, darüber haben wir schon vielfach berichtet, etwa hierhier oder hier.

N-tv.de stellt in einem aktuellen Artikel vom 28.9.2016 noch einmal die wichtigsten Aufgaben und Befugnisse des Testamentsvollstreckers übersichtlich dar und bezieht sich u.a. auf die praktischen Erfahrungen des Rechtsanwalts und Testamentsvollstreckers Eberhard Rott von der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge (AGT e.V.). Auch Kirsten Schubert, Erbin eines Familienunternehmens, berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Vollstrecker.

Absolut lesenswert!

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

 

Quelle: n-tv.de , Monika Hillemacher, dpa

Die Vorsorge hinsichtlich Vermögen und Eigentum fällt schon dürftig aus, aber noch weniger scheren sich die Leute wohl um den digitalen Nachlass. Doch was passiert mit facebook, Instagram, Twitter & Co., wenn ein Angehöriger stirbt?

Da es sich um eine neue Materie des Nachlasses handelt, stellen sich einige Probleme, die für die Erben nicht leicht zu lösen sind. Auch n-tv.de macht in einem aktuellen Artikel vom 25. September 2016 auf die Notwendigkeit gewisser Vorsorgeregelungen aufmerksam und stellt eine To-Do-Liste für Angehörige zusammen, die es im Todesfall gilt, abzuarbeiten, soweit der Verstorbene keine expliziten Regelungen getroffen hat:

Der plötzliche Tod eines Angehörigen ist zunächst einmal ein Schock und hoch emotional - Die ersten Schritte und worauf Sie achten müssen fasst ein aktueller Artikel auf n-tv.de vom 18. September 2016 übersichtlich zusammen.

Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier

Sie finden dort Antworten auf wichtige Fragen, etwa was in den ersten Stunden nach dem Todesfall zu tun ist, ob Ihnen Hilfe bei Behördengängen zusteht, welche Dokumente erforderlich und welche Verträge aufzulösen sind.

Besser: Frühzeitig kümmern und klare Regelungen schaffen, damit die Familie im "worst case" entlastet ist.

 

Infos rund um die Witwenrente, Freibeträge etc. finden Sie in folgendem sehr interessanten Beitrag von n-tv.de

2 Milliarden Euro als unbewegtes Vermögen bundesweit

Wem steht es zu? Den Erben, die nichts von ihrem Glück wissen.

Wer bunkert das Geld? Die Banken, die überhaupt keinen Anspruch darauf haben.

Wer hilft? NRW!

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier

Quelle: n-tv.de, dpa

Der Umzug in ein Heim ist für viele Betroffene und Angehörige schon Herausforderung genug. Was es beim Vertragsschluss zu beachten gilt, bringt nun ein übersichtlicher Beitrag von n-tv.de verständlich ans Licht. Wer wird denn eigentlich Vertragspartner, wenn der Heimbewohner selbst nicht mehr handeln kann? Und was haben betreuende Angehörige oder Vorsorgebevollmächtigte zu beachten? Auf diese und andere Fragen finden Sie im folgenden Beitrag die passenden Antworten.

Eins ist aber schon sicher: Vorsorge ist alles - So rät auch das Bundesfamilienministerium zu einem anwaltlichen Vertragscheck.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier

Quelle: n-tv.de, Sabine Meuter, dpa

Sehr anschaulich macht ein aktuelles Video von RTL NEXT darauf aufmerksam, was man beim Verfassen des Testaments beachten muss.

Zum Video gelangen Sie hier.

Nach dem ganzen Tohuwabohu um die Erbschaftsteuerreform kann man schon einmal den Überblick verlieren. Hier ein kurzes Update:

Die Diskussion um die Verfassungsmäßigkeit der Erbschaftsteuer bricht nicht ab – so hat die Bundesregierung erst kürzlich die Frist versäumt, ein neues Erbschaftsteuergesetz zu formulieren, vgl. Beitrag Update - Erbschaftsteuerreform.

Trotz der Ermahnung durch das Bundesverfassungsgericht Ende 2014, werden auch zukünftig die Firmenerben aller Voraussicht nach privilegiert werden – zum Wohle der Wirtschaft und Arbeitnehmer. Interessant ist dabei allerdings, dass die Steuereinnahmen 2015 dennoch rasant, um nicht zu sagen - rekordverdächtig, gestiegen sind. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer 2015 auf 6,3 Milliarden Euro gestiegen – das sind 15,4 % mehr als im Jahr 2014.

Und wie geht es nun weiter? Nach der Sommerpause wird die Bundesregierung um eine Reform nicht mehr herumkommen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Quelle: n-tv.de , mbo/DJ/rts

Zum wiederholten Male berichtet n-tv über die größten Irrtümer in der Bevölkerung zum Thema Erben und Vererben. Obwohl diese Wissenslücken bereits mehrfach aufgezeigt wurden, scheint der Wissensstand in dem Bereich nur langsam zu wachsen. Es drängt sich also die Frage auf: Erben und Vererben noch immer ein Tabuthema? Wir als Bonner Erbrechtstag e.V. möchten diese Wissenslücken schließen und das Bewusstsein der Bürger dafür schärfen.

Vielleicht haben es sogar die einen oder anderen von uns schon einmal angedroht bekommen: „…, sonst wirst du enterbt!“ 

Was so hart und leicht zugleich klingt, ist gar nicht so einfach zu realisieren.

Absolutes Horrorszenario nicht nur für Familienunternehmen: Der Firmenchef stirbt oder wird handlungsunfähig

Was zu tun ist, wie das Schlimmste abgewendet werden kann und vieles mehr - Darüber berichtete der Bonner Generalanzeiger am 26.04.2016 ausführlich und interviewt den Bonner Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker Eberhard Rott zu diesem Thema.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Es passiert immer wieder: Das Testament ist plötzlich weg. Ob durch einen unliebsamen Dritten entwendet oder einfach nur verlegt. Daher sollte man sich nicht nur über die richtige Form eines Testaments Gedanken machen, sondern auch über den Ort, an dem man dieses aufbewahrt. Viele fühlen sich sicher, wenn sie ihr Testament in ihrer Nähe wissen, also zu Hause. Doch gerade hier besteht das Risiko, dass das Schriftstück verloren geht. Ein aktueller Beitrag auf n-tv.de weist auf die verschiedenen Möglichkeiten der Verwahrung hin.

Wenn Sie Ihr Testament durch einen Notar verfassen oder aber auch nur beurkunden lassen, wird Ihr letzter Wille vom Zentralen Testamentsregister der Bundesnotarkammer gemeldet. Tritt der Todesfall schließlich ein, so werden die wichtigen Informationen an das zuständige Nachlassgericht unmittelbar weitergeleitet.

Eine andere Alternative besteht darin, Ihr eigenhändig verfasstes Testament zur Verwahrung an ein Amtsgericht zu übergeben. Im Todesfall erhält das zuständige Nachlassgericht somit ebenfalls die erforderlichen Informationen. Diese Verwahrung ist zwar gebührenpflichtig, allerdings halten sich die Kosten hierfür im Rahmen. Das Nachrichtenportal n-tv berichtet bspw. über Gebühren in Höhe von 70,- €  für ein zu vererbendes Vermögen von 150.000 €. Sparen lohnt sich hier also ausnahmsweise nicht.

Sie haben Fragen?
Wir sind gerne für Sie da!

Quelle: n-tv.de

Was der Bundesgerichtshof bereits in seinem Beschluss vom 16.10.2013 (Az.: XII ZB 277/12) fest gestellt hat, fasst das Nachrichtenportal n-tv mit einem Beitrag vom 5. April 2016 (Quelle: n-tv.de , Sabine Meuter, dpa) noch einmal kurz zusammen:

Ein, während der Ehe angefallener Lottogewinn, fällt im Fall der Scheidung in den Zugewinnausgleich, d.h. der andere Ehegatte wird hiervon profitieren. Nicht berücksichtigt werden hingegen Schenkungen und Erbschaften.

 

Sie haben Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter

Genauer gesagt: An die Hilfsorganisation des Generalanzeiger Weihnachtslicht.

"Mein geerbtes Geld ist in Bonn verdient worden - und es soll auch wieder nach Bonn zurückkommen." So schildert die 74-jährige ihre Beweggründe, in ihrem Testament den Generalanzeiger zu bedenken.

Zum vollständigen Artikel des Bonner Generalanzeigers von Bernd Leyendecker vom 5.4.2016 gelangen Sie hier.

Auch Sie möchten mit Ihrem Erbe Gutes tun, wissen aber nicht wie?

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.  

Der Bonner Generalanzeiger interviewt einen Testamentsvollstrecker - absolut lesenswert.

Den Artikel finden Sie hier.

Was besitzen die Deutschen im Durchschnitt? Und wie ist ihr Vermögen strukturiert?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen zeigt die neue Bundesbank-Vermögensstudie. Zur Studie gelangen Sie hier.

Viele denken beim Erben und Vererben stets an ein Testament. Eine gute Alternative hierzu: Der Erbvertrag. So praktisch ein Erbvertrag auch sein kann, er birgt einige Risiken, die man aber leicht in den Griff bekommen kann.

Wir berichteten schon einige Male von der Person und Funktion des „Testamentvollstreckers“ in unseren Beiträgen Der Testamentsvollstrecker transparent: Aufgaben, Haftung und mehr sowie Testamentsvollstrecker – Ein Segen für den Familienfrieden.

Der Bonner Rechtsanwalt Eberhard Rott von der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) sowie Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge e.V. (AGT) gibt in einem kürzlich erschienenen Artikel vom 3.11.2015 weitere Tipps... rund um den Testamentsvollstrecker.

Wir möchten Sie hier auf einen lesenswerten Artikel der Zeitung "Die Welt" aufmerksam machen, welcher die Risiken der (so beliebten) Sterbegeldversicherungen aufzeigt.

Zu dem Artikel gelangen Sie hier.

Informationen und Erklärungen zum Erbrecht - Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz stellt praktische Broschüre online

Hier gelangen Sie zum Informationsmaterial

In Zeiten von Facebook, Google, twitter und Co. ist es wichtig, auch an seinen digitalen Nachlass zu denken. Ihre Erben können schnell in Schwierigkeiten geraten, wenn sie keinen Zugang zu Ihren Online Konten haben. Dazu ein informativer Beitrag des ZDF hier.

Seit dem 1. August 2013 haben alle Kinder mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in der Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter. Dies führte in den letzten zwei Jahren zu viel Zuversicht der Familien. Eine Anmeldefrist ist bundeseinheitlich nicht geregelt und variiert häufig. Was viele Eltern durcheinander bringen: Ein Anspruch auf einen Platz in einer bestimmten Kindertagesstätte besteht nicht.

Am 1. August 2015 war es wieder so weit: Die neue Düsseldorfer Tabelle ist da.

Diese Tabelle dient den Familiengerichten zur Orientierung bei der Festsetzung des Unterhalts. Kinder dürfen sich freuen, es gibt wieder ein bisschen mehr Geld!

So beträgt der Unterhalt eines volljährigen Kindes bei einem Nettoeinkommen von 1.500,- Euro nun 504,- Euro statt 488,- Euro.

Zum praktischen Online Unterhaltsrechner kommen Sie hier

Gesundheitsfragen, Operationen, Finanzen oder die Wohnung. Wer kümmert sich, wenn Sie einen Unfall haben und im Koma liegen? Auch die Frage, ob lebenserhaltende Maßnahmen getroffen werden sollen, dürfen Sie nicht dem Zufall überlassen.

Unser Tipp: Wenn Sie noch keine Vorsorgevollmacht verfasst haben, dann holen Sie das schnell nach. Sie denken: „Ach das hat noch Zeit“? Nein, vor Schicksalsschlägen ist niemand gefeit. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, dass das Gericht einen Betreuer bestellt, der für Sie sämtliche Fragen entscheidet, die sie im Unglücksfall nicht selbst treffen können.

Wie bereits in unserem Beitrag Neues Erbrecht für die EU: Alles einfacher? – Wer’s glaubt ! angekündigt, ist am 17.08.2015 das neue EU-Erbrecht in Kraft getreten. Wie beschrieben, soll damit alles schneller und einfacher gehen, wenn über die Grenzen hinaus ver- und geerbt wird.

Dass mit den neuen Regelungen aber auch manche Dinge komplizierter werden, wird dabei gerne übersehen. Wir berichteten über das neue Dokument mit dem Namen „Europäisches Nachlasszeugnis“, welches unseren nationalen Erbschein in Fällen mit Auslandsbezug ablöst.

Sie haben Ihren Wohnsitz im EU-Ausland angemeldet oder sind dort Eigentümer einer Immobilie? Dann raten wir Ihnen dringend, Ihre letztwilligen Verfügungen, kontrollieren zu lassen. Anderenfalls kann es ein böses Erwachen geben.

Wie schon aus unseren Berichten "Ist Erben ungerecht?" und "Hitzköpfe auf dem Ersten: Bei Günther Jauch fliegen die Fetzen wenn es um's Erben geht" hervorgeht, ist 2015 DAS Jahr der Erben. Allein in Deutschland werden dieses Jahr bis zu 3 Billionen Euro vererbt. Laut Bundesfinanzministerium beträgt der Durchschnittswert (!) einer Erbschaft seit 2010 etwa um die 310.000 Euro.

Auch, wenn fast jeder von uns vom plötzlichen Reichtum träumt – Vermögen bringt auch immer Verantwortung mit sich. Einige Erben sind regelrecht überfordert mit den großen Summen, über die sie verfügen können und fragen sich: „Und was mache ich jetzt damit?“.

Brigitte Waterman vom Capital Wirtschaftsmagazin hat sich mit der Frage nach der richtigen Geldanlage auseinandergesetzt. Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

Im Zusammenhang mit dem Thema "Erben und Vererben" liest man regelmäßig den Begriff der „Testamentsvollstreckung“.

Was sich zunächst etwas einschüchternd anhört, kann jedoch den Frieden ganzer Familien sichern und dem Erblasser eine große Hilfestellung sein.

Was macht ein Testamentsvollstrecker?

Den Testamentsvollstrecker trifft die Aufgabe, den letzten Willen des Erblassers, so wie er niedergelegt wurde, durchzusetzen.

Das ist häufig nicht gerade leicht, insbesondere, wenn es komplizierte Familienverhältnisse, Patchworkstrukturen, eine Erbengemeinschaft oder minderjährige Erben gibt. Testamentsvollstreckung ist demzufolge überaus praktisch und sinnvoll für den Erblasser, da er vor seinem Tod weiß, dass sein letzter Wille auch tatsächlich so umgesetzt wird.

Ein interessanter Artikel auf n-tv.de weist auf die Möglichkeit einer Erbrecht App hin und lässt diese von einem Verbraucher testen. Die Benutzung einer Rechts - App verspricht Leichtigkeit, Schnelligkeit, Kostenvermeidung. Angeblich: „Alles ganz einfach“!

Der angeheuerte Tester ist zunächst erstaunt und positiv überrascht: „Alles rund ums Erben steht da drin in der App. Sollte man sich zu Lebzeiten runterladen.“ Wirklich!?

Wer schon einmal Teil einer Erbengemeinschaft war, weiß, dass in den meisten Fällen, Streit vorprogrammiert ist. Neben der herkömmlichen Auseinandersetzung ist nun auch der Verkauf der eigenen Erbanteile über das Internet eine geschickte Möglichkeit, Streit zu vermeiden und zu seinem Recht zu kommen. Die FAZ berichtete dazu in einem empfehlenswerten Artikel vom 23.06.2015.

Aus aktuellen Anlass ein sehr lesenswerer Artikel der ZEIT zur Erbschaftsteuer: Ist erben ungerecht?

Zum Artikel gelangen Sie hier.

Wenn das Testament eröffnet wird, gibt es häufig Streit. Die Kinder, die so fest mit dem Erbe ihres Vaters gerechnet haben, gehen plötzlich leer aus, weil der Vater „etwas Gutes“ tun wollte und das gesamte Vermögen Unicef gespendet hat. Die Frage lautet dann stets: Und jetzt?

Dass Organisationen gerne mal um Erbschaften buhlen, ist nicht neu. Die Art und Weise sowie das Ausmaß allerdings schon.

Dazu ein empfehlenswerter Artikel der Süddeutschen Tageszeitung hier.

Der Bonner Generalanzeiger berichtete am 14.07.2015, wie sich die junge Studierendeninitiative "Weitblick Bonn" für gleiche Bildungschancen junger Menschen einsetzt. Den lesenswerten Artikel dazu finden Sie hier.

Die Gebühren für Gräber in Bonn sinken.

Sämtliche Informationen finden Sie hier.

Wenn die Familie, die Bestattungskosten nicht aufbringen kann oder keine Angehörigen ausfindig zu machen sind, kommt die Stadt Bonn für die Bestattungskosten auf. Den lesenswerten Artikel des Bonner Generalanzeigers finden Sie hier.                                                                                                                               

Keine eigene Familie und wer erbt jetzt?

Mit dieser Frage müssen sich mehr Menschen auseinandersetzen, als man denkt. Gemeinnütziges Vererben kann da genau recht kommen.

Die Ursache und den Zeitpunkt unseres Todes kennen wir nicht. Sicher ist nur, dass fast jeder von uns Gänsehaut bekommt, wenn wir darüber nachdenken, später möglicherweise künstlich am Leben erhalten zu werden, ob durch Magensonde oder sonstige „Schläuche im Körper“.

Trotzdem entspricht dieses Horrorszenario dem, was eintreffen wird, wenn wir nicht frühzeitig vorsorgen.

Eine rechtzeitig verfasste, fehlerfreie Patientenverfügung, kann diese Folge verhindern. Aber warum macht das kaum jemand? Weil uns (vermeintlich) aufwendige Tätigkeiten abschrecken. In unserem Beitrag Patientenverfügung - Selbstbestimmt rechtzeitig vorsorgen haben wir schon einige Tipps und Musterformulierungen erläutert.

Hier finden Sie weitere wichtige Hinweise rund um das Thema Patientenverfügung

Wolfgang Schmidbauer über "das letzte Drittel" - interessant, klug und treffend

Den Artikel finden Sie hier

Am Sonntag, 14. Juni 2015, wurde in der Schweiz mal wieder abgestimmt:

Nationale Erbschaftsteuer ja oder nein?

Viele Menschen empfinden es als zu aufwändig, wenn Sie den Ratschlag erhalten, zusätzlich zu einem (oder mehreren) Vorsorgebevollmächtigten auch noch einen Rechtsanwalt oder Steuerberater als Kontrollbevollmächtigten zu bestellen, dessen Aufgabe darin besteht, den Vorsorgebevollmächtigten zu kontrollieren und gegebenenfalls einen neuen Vorsorgebevollmächtigten zu bestellen, wenn der ursprünglich bestellte Vorsorgebevollmächtigte sein Amt nicht mehr ausüben kann oder will.

Nun hat das höchste deutsche Zivilgericht festgestellt, dass ohne einen solchen Kontrollbevollmächtigten die gesamte gut durchdachte Regelung zur Vorsorgevollmacht in der Praxis scheitern kann, wenn auf einen solchen Kontrollbevollmächtigten verzichtet wird.

Kann jede Vorsorgevollmacht ausgehebelt werden? Leider ja!

Ein Beitrag des SWR vom 02.06.2015 schildert anschaulich die Problematik, dass Gerichte oftmals Berufsbetreuer statt Familienangehörige oder ehrenamtlich tätige Betreuer einsetzen.

Hier finden Sie den Videobeitrag nochmal in voller Länge.

Sie haben Fragen zur Betreuung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Weitere Informationen finden Sie außerdem in unserer Rechtsprechungsübersicht.

Inzwischen wissen Sie, wie wichtig es ist, frühzeitig vorzusorgen. Ignorieren und auf den Zufall vertrauen ist keine Lösung.  

Der WDR griff am 11.02.2015 das Thema Erben und Vererben auf. Den Beitrag finden Sie hier.

Erbe gut, alles gut? Von wegen. Das SWR Nachtcafé diskutierte am 29.05.2015 ausführlich mit interessanten Gästen. Das haben Sie verpasst? Zum Beitrag der ARD Mediathek kommen Sie hier.

Am 17.05.2015 flogen auf dem Ersten bei Günther Jauch um 21.45 Uhr die Fetzen. Während sich die heutige Erbengeneration die Hände reibt, weil dieses Jahr bis zu 3 Billionen Euro in Deutschland vererbt werden, sehen andere dieser Entwicklung skeptisch entgegen.  Wer diesen spannenden Beitrag verpasst hat, kann ihn sich hier nochmal anschauen.

Einen sehenswerten Videobeitrag von N-TV zur Tierbestattung finden Sie hier.

Das hat es in Deutschland bisher nicht gegeben: Eine gemeinsame Bestattung von Mensch und (Haus-) Tier.

Am 17. August 2015 tritt das neue EU-Erbrecht in Kraft, welches das Erben und Vererben innerhalb der europäischen Union einfacher machen soll. Gerade im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, ist es mittlerweile üblich, dass sich Familienangehörige und Freunde im EU Ausland niedergelassen oder dort Immobilien haben. Doch wie vererbe ich innerhalb der EU?

In den letzten Jahren haben sich die Diskussionen über das Erbrecht selbst, insbesondere über die Erbschaftsteuer, aufgrund des demografischen und gesellschaftlichen Wandels gemehrt (man vergleiche nur Günter Jauch, ARD 21.45 Uhr am 17.05.2015). Das Thema bedarf eines hohen Maßes an Fingerspitzengefühl, wie die, häufig hitzig verlaufenden, Gesprächsrunden zeigen.

Den künftigen Erblassern stellt sich im Hinblick auf steuerrechtliche Regelungen die Frage: Verschenke oder Vererbe ich?

Im digitalen Zeitalter stellt sich mit dem Tode eines Menschen auch stets die Frage:

„Was ist jetzt mit Ebay, Paypal, Facebook, Twitter & Co.?“

Bei größeren Erbschaften stellt sich stets die Frage nach der Erbschaftsteuer. Um diese möglichst gering zu halten, gibt es die Möglichkeit, sein Vermögen schon zu Lebzeiten an seine Kinder zu übertragen. Doch hier ist Vorsicht geboten: Die korrekte Gestaltung ist das A und O.

Würde man eine Umfrage zum Thema Patientenverfügung durchführen, so würde vermutlich 95 % aller Befragten etwas dazu einfallen. Wenn es dann allerdings um das eigene Selbstbestimmungsrecht geht, also die Frage, ob die Person selbst auch schon eine Patientenverfügung formuliert hat, wäre deutlich mehr Zurückhaltung spürbar. Die meisten würden wahrscheinlich antworten „Aber das ist doch alles so kompliziert. Wie formulier ich das überhaupt?“.

Früher gab es Entmündigungen. Heutzutage aber haben Menschen, die etwa an Demenz leiden oder geistig behindert sind, manchmal einen rechtlichen Betreuer an ihrer Seite.

Was das für die Betroffenen bedeutet und welche Regeln bei der Betreuung gelten, zeigt die Deutsche Anwaltauskunft durch die folgenden zehn wichtigsten Fragen rund um das Thema Betreuung.

Sie wünschen sich eine Alternative zu Sarg und Urne?

Hier finden Sie eine kurze Übersicht über die zulässigen Bestattungsformen in Nordrhein-Westfalen

Der Erblasser hat ein Testament errichtet und denkt, alle Probleme hätten sich damit erledigt. Dies ist leider ein Trugschluss. Auch bei vorhandenem Testament kann es zu Streit zwischen den Erben kommen. Um sicherzugehen, dass dem letzten Willen des Erblassers entsprochen wird, gibt es die Möglichkeit, einen Testamentsvollstrecker zu bestellen. Besonders sinnvoll ist ein Testamentsvollstrecker, wenn die Regelungen im Testament umfassend und kompliziert sind.

Nach Ansicht von Rechtsanwalt Matthias Rösler vom Deutschen Forum für Erbrecht (DFE) in München gibt es viele Konstellationen, in denen sich ein solches Vorgehen anbietet: «Ein Testamentsvollstrecker hat die Verantwortung für die Nachlassabwicklung. Die Hauptziele des Erblassers - gerechte Vermögensverteilung, Schutz des Nachlassvermögens, Streitvermeidung und Steuerersparnis - können dadurch oft besser verwirklicht werden.»

Aber auch wenn kein Streit befürchtet wird, kann ein Testamentsvollstrecker eine gute Entscheidung sein. «Eine Nachlassabwicklung ist rechtlich oft kompliziert. Da ist es sinnvoll, einen kompetenten Testamentsvollstrecker einzusetzen, der die Erben wirksam entlastet», sagt Rösler.

Deutschland - Klub der Millionäre und Klub der potenziellen Erblasser

Einer Studie zufolge tummeln sich mittlerweile wieder mehr Reiche auf der Erde als vor der Finanzkrise. Allein in Deutschland soll es mehr als 900.000 Dollar-Millionäre geben. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Beratungsunternehmen Capgemini in dem in Zusammenarbeit mit der USBank Merrill Lynch zusammengestellten jährlichen Wohlstandsbericht. In der Rangfolge der einzelnen Länder führt die Studie die Bundesrepublik auf Platz drei - wie gewohnt hinter Japan und dem Anführer USA.

Zahlen und Fakten – Die Erbschaftsstudie der Deutschen Bank 2015

In den Jahren 2015 - 2024 werden in Deutschland etwa 3,1 Billionen Euro Privatvermögen vererbt.